Unsere Philosophe
Ich bin seit über 20 Jahren, bereits in der 3. Genaration, im Hallenbau und Partyzeltvermietung selbstständig und setze diesen Betrieb und seine Aufgaben an erster Stelle, weil dieser nicht nur mich und meine Familie ernährt, sondern auch alle unsere Mitarbeiter.
Damit sich diese zusätzliche Aufgabe “Fahrzeugbau” nicht mit dem oben genannten Betrieb kollidiert, habe ich intern entscheiden müssen, wie ich den Fahrzeugausbau/Umbau bewältigen kann, da mich inzwischen soviele Anfragen erreichten, die ich kaum ohne größere Anschaffungen und höheren Personaleinsatz schaffen würden.
Also musste ein Lösung her, die da heißt………………..
……….ich nehme nicht jeden Auftrag an und begrenzen die Auftragsannahmen so, wie es der Terminplaner des anderen Betriebes zulässt und zulassen würde, wodurch ich mit dem vorhandenen Personal und das Busumbauteam auskommen will………
Aber wie entscheide ich, welchen Auftrag ich annehme oder nicht und so kam eine ganz einfache Lösung, indem ich an erster Stelle Großprojekten den Vortritt geben werde, da hier eine besser Zeitplaung möglich ist.
Natürlich bearbeiten wir auch alle andere kleinen Projekte, die aber mit Wartezeiten rechnen müssen, wenn ein Großprojekt läuft.
Dazu kommt jetzt auch noch ein ganz wesendlicher und frecher Grund:
Ich habe auch keine Lust, für “Erbsenzähler” zu bauen, weil wir inzwischen ein kleines fleißiges Team sind, die bewußt auf die üblichen Löhne wie andere Fachwerkstätten verzichten, weil wir hier einfach Spaß am Umbau eines Fahrzeuges haben und auch bei jedem neuen Auftrag dazulernen wollen und mit Herzblut dabei sind.
Bei uns ist nicht jede Stunde das Maß aller Dinge.
Im Prinzip erfreuen wir uns alle an einem gut bezahlten Hobby und verzichten überwiegend sogar auf unsere Händlerrabatte, die wir uns inzwischen aufgebaut haben.
Daher muss mir nicht nur das Fahrzeug gefallen, sondern auch der/die Besitzer, denn hier arbeiten zwar Fachleute, aber die meisten stammen aus verschiedenen Berufsgruppen und es können sich kleine, aber unsichtbare und nicht immer in Waage liegende Kabelstränge ergeben, denn alle, ausgenommen Schweißer, Elektriker arbeiten hier semiprofessionell in allen Aufgabengebieten eines Wohnmobilausbau´s.
Semiprofessionell bedeutet eben, dass sich kleine Fehler ergeben können, die aber die Funktion des Fahrzeuges in keinster Weise beeinträchtigen.
Ich möchten daher nicht für Kunden arbeiten, die einen geringen Hilfsarbeiterlohn zahlen, aber eine Meisterleistung verlangen.
Ich suche mir daher das nächste Projekt immer sehr genau aus, indem der Kunde mich mit seinem Fahrzeug besucht und mir seine Ideen vorbringt. Anhand meiner Menschenkenntnisse und Zustand des Fahrzeuges werde ich entscheiden, welche Aufträge ich annehme oder auch nicht.
Wer mit dieser Philosophie klar kommt, kann sich hier gerne als “nächstes Projekt” bewerben.
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